Über mich
Dokumente haben mich über viele Jahre in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen begleitet:
als Arbeitsmittel,
als Kommunikationsform,
als Gestaltungssystem –
und als Ort, an dem Organisation sichtbar wird.
Mein beruflicher Weg führt von der handwerklichen Ausbildung über das Designstudium an der Hochschule für Gestaltung Offenbach bis zur langjährigen Arbeit an komplexen Dokumentensystemen für Unternehmen, Banken und regulierte Organisationen.
Aus der Produktgestaltung kommt mein Blick für Struktur, Funktion und Zusammenhang.
Aus der Arbeit mit Corporate Design und Kommunikationssystemen das Verständnis dafür, dass Gestaltung nur dann trägt, wenn sie im Alltag nutzbar bleibt.
Aus über zehn Jahren Arbeit mit Word-, PowerPoint-, Excel- und PDF-Systemen die Erfahrung, wo Dokumente in großen Organisationen tatsächlich brechen.
Der Schwerpunkt meiner heutigen Arbeit liegt in der Dokumentenarchitektur.
Dabei geht es nicht um einzelne Dateien.
Sondern um gewachsene Dokumentenlandschaften, Vorlagen, Routinen und Abläufe, die über Jahre entstanden sind – und im Hintergrund hohen Aufwand erzeugen können.
Ein zentraler Teil meiner Arbeit ist die Übertragung anspruchsvoller InDesign-Layouts in stabile, editierbare Office-Systeme für Microsoft Word und PowerPoint.
Daraus entstehen Vorlagen und Dokumentstrukturen, die nicht nur visuell zum Corporate Design passen, sondern im Arbeitsalltag funktionieren. Klar und nutzbar.
In diesem Umfeld habe ich unter anderem für Unternehmen aus dem Finanz- und Industriebereich gearbeitet – darunter DekaBank, Bühler Group, ZF Friedrichshafen, Deutsche Bahn, Kärcher, Carl Zeiss sowie weitere Organisationen mit komplexen Dokumentenanforderungen.
Über die Jahre wurde dabei immer deutlicher:
Viele Dokumentenprobleme entstehen nicht durch mangelnde Gestaltung.
Sie entstehen durch fehlende strukturelle Logik.
Wenn Inhalte nicht eindeutig geführt werden, entstehen Varianten.
Wenn Vorlagen nicht stabil sind, entstehen Korrekturschleifen.
Wenn Dokumente nicht systematisch aufgebaut sind, entstehen manuelle Eingriffe, Abstimmung und Unsicherheit.
Diese Erfahrung prägt meinen heutigen Ansatz:
Information → Struktur → Präzision für Dokumente.
Erst wenn die zugrundeliegende Information klar gelöst ist, können Dokumente stabil entstehen, konsistent genutzt und an Prozesse, Systeme und KI angebunden werden.
Meine Arbeit verbindet deshalb Analyse, Gestaltungssysteme und praktische Umsetzung.
Mit dem Ziel, Komplexes einfach zu dokumentieren. Und zugleich anschlussfähig bleiben für Automatisierung, ERP, Reporting und KI.
